Lehrerin Kachel

Erzählprogramm nach dem Buch “Juffrouw Kachel” von Toon Tellegen

“Mein Bruder hat eine andere Lehrerin. Er geht sie manchmal sogar zu Hause abholen und läuft dann an ihrer Hand zur Schule. Wenn er sie von weitem sieht, ruft er laut: Hallo Lehrerin! Wenn ich das Frau Kachel zurufen würde, würde sie alle zur Seite stoßen und auf mich zu rennen. Und selbst wenn es mitten auf dem Markt wäre, sie würde mir einen harten Schlag direkt ins Gesicht verpassen. Niemand würde sie aufhalten.”

Juffrouw Kachel

In dem Buch “Juffrouw Kachel” fällt Toon Tellegen direkt mit der Tür ins Haus: “Lehrerin Kachel schlägt. Davon handelt dieses Tagebuch eines Schülers. Und über seine Rachgefühle. Denn Lehrerin Kachel ist eine Schlange”.
Djara aus der siebten Klasse der Nicolaas-Schule in Rotterdam beschreibt die schreckliche Lehrerin so: “Es ist Frau Kachels Hobby, Kinder zu schlagen. Sie ist dick und gemein und vor allem gut darin, einem an den Ohren zu ziehen. In Liebsein ist sie nicht gut!”

Machtlosigkeit

In dem Programm  findet Geert Bastiaanse, Lehrer an der Grundschule “Van de Bruyn”, ein handgeschriebenes Buch, versteckt im Fahrradkeller. Er macht sich Sorgen und liest Stückchen für Stückchen die Geschichten aus dem Tagebuch vor. Mit Hilfe von Fotos rekonstruiert Geert, zusammen mit den Zuhörern, was der Schreiber des Tagebuches mitgemacht hat. Die Wut, die Angst, die Hoffnung und die Machtlosigkeit des Jungen werden fühlbar. Das Programm wird langsam zu einem Gespräch zwischen Geert und den Zuhörern. Sollte das wirklich passiert sein? Was kann man als Kind gegen Unrecht und Gewalt tun? Dürfen wir so ein Tagebuch eigentlich lesen? Was sollen wir nun damit machen? Und was mit Frau Kachel?

Das Programm

Das Programm ist eine Bearbeitung des Buches “Juffrouw Kachel” von Toon Tellegen. Es ist gedacht für Kinder ab acht Jahren und dauert ca. 50 Minuten.

Rezensionen, Fotos und Plakate zu den Programme finden Sie bei dem Menüpunkt Presse.

Mitwirkende:

  • Text: Toon Tellegen
  • Bearbeitung: Marco Holmer
  • Regie: Jan van Rossum
  • Bühnenbild: Roos Klaasen
  • Produktion: Het Verhalenbedrijf im Auftrag den Kulturellen Kreis Hoeksche Waard.